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UND FRÖLICH GRÜßT DER PLEITEGEIER.


Zu Lande, zu Wasser und in der Luft, von Experten und politischen Söldnern, von der VDR, von Seefahrtscharlatanen und Seefahrtszuhälter alle Gattungen und Credo, von Gewerkschaftlern und sonstigen Demagogen, man hört seit einiger Zeit, immer das gleiche Lied.
In Deutschland mangelt es an Fachkräfte.
Meine Güte, das ist wirklich eine Cassandra Botschaft, die da herumgeschmettert wird.
Das mag auch so sein, vielleicht ist es ja sogar so.
Nur das Horizontale Gewerbe scheint hierzulande, nicht unter Nachwuchsmangel zu leiden, die sich mit klarem Blick und ohne Furcht vor Arbeitslosigkeit in die Zukunft schauend, die vorzüge der Vollbeschäftigung erfreut.
Das ist aber auch nur zum Schein so, denn diese Werte sind statistisch auch verschönert worden und dienen nur als Augenwischer und Schönwetter Verbreiters.
Denn die Dame des Horizontalen Gewerbe, wenn man den Annoncen der Tagespresse glauben schenken darf, scheinen auch nicht voll ausgelastet zu sein.
Denn, nur wer nicht viel zu tun hat, nicht vollausgebucht ist und wenig Geld in der Tasche hat, der sucht zwangsläufig nach Arbeit, um über die Runde kommen zu können.
Eine befreundete Nutte von mir beklagte sich vor einigen Tagen über die Knauserigkeit ihre Kunden.
»Arbeit gäbe es ja genug.«  Erklärte sie mir, nur richtig bezahlen, wollten all dem alten Ferkeln nicht mehr. »Nur du bist einigermaßen großzugig Franco, aber auch nur ein oder zwei Mal im Jahr, wenn überhaupt, Du alter fauler Sack. « 
Sie klagte, dass viele ihre Kunden nicht mehr bereit waren für gerechte Leistung den gerechten Lohn zu zahlen.
Manche von denen hatten seit langen schon auf Einmannbetrieb umgestellt und waren kurze Hand, auch in diesem spezifischen Fall, selbstständig geworden.
Ihre Kunden wollten nicht mehr viel Geld ausgeben, aber sie wollten immer mehr Leistung für wenig Geld haben.
Das war ihr Problem, ihr tagtäglicher Kampf um die Miete, um das tägliche Brot, ums Überleben.
Hinzu kam natürlich die erbarmungslose Konkurrenz der osteuropäischen Damen, die aufgrund offener Grenzen und kompetenter marktwirtschaftliche Führung, sich flächendeckend über das ganze Land verbreitet hatten.
»Die Nutten aus Asien und Osteuropa, sie bumsen uns mit ihren Dumpingpreisen fast an die Wand und wir haben nicht zu beißen! Ich habe aufgegeben und lebe nur noch von dem Wohle, und um besser über die Runden zu kommen, bumse ich nur noch Schwarz ein bisschen herum und damit hält sich das, « erklärte sie mir eines Tages, als wir uns rein zufällig in eine Kneipe trafen.
Großer Gott, hierzulande neuerdings, treibt man sogar die Nutten in den wirtschaftlichen Ruin, indem man sie, „Schwartzbumsend“ unten Deutsche Dächer ziehen lässt, und zur Sozialhilfe zwingt.
Man hat also nicht nur Deutschland ausgeplündert, große Teile der Bevölkerung in die Insolvenz und in die Armut getrieben, nein, das wäre nicht deutsch gerecht gewesen, es wäre nicht deutschperfekt. 
Man hat, um es Perfekt zu machen, den Menschen als solche, jeden Enthusiasmus genommen, ihn am Boden zerstört, ihn in eine Zwangslage getrieben, ihn in die Schuldenfalle gelockt und mit dem Versprechen, ihn bald schuldenfrei zu machen, auf Jahre hinaus, einfach versklavt.
Das ist deutsch gerecht, das ist deutschperfekt.
 Um es noch vollkommener, zu machen, denn auch das wäre nicht deutsch genug gewesen, hat man auch die Nutten des Landes zu Leibeigenen erklärt und ihnen jeder würde genommen.
Das ist bismarckdeutsch, das ist Deutsche Effizienz!
Während aber meine befreundete alte Nutte sich über der immer groß werdenden Konkurrenz, über sinkende Honorare und längere Arbeitszeiten sich beklagt, in anderen Gewerben des Landes scheint es an Fachkräften zu mangeln.
Eine zurechtgemachte Anthologie aus verschiedenen Meinungen und Theorien, aus der sogenannten Fachpresse, feinsäuberlich präsentiert, posaunt in die Welt, dass in Deutschland nicht genügend qualifizierten Fachkräften zu finden sei.
Sogar im kaufmännischen Bereich, so hört man, mangelt es an angehenden, führenden Köpfen, an Akademiker des Wissens und des Könnens.
Noch nicht mal mehr in Dienstleistungsbereich findet man qualifizierte Pizzalieferanten und Fensterputzer mehr.
Namenhafte Analytiker und Prognostiker des Landes geben sogar kund, dass der totale Zusammenbruch der bestehenden Infrastrukturen des Landes unmittelbar bevorsteht und, der Degenerierung der Werte, der moralische und geistige Zerfall der Bevölkerung, die Überfremdung Deutschlands und Untergang, der Christlichen werten, sich naht.
Fuck, was vor Apokalyptischen Perspektive, die Zukunft uns waltet.
So zusagen, pro Vita Futura, lässt man also den heutigen Menschen in die Armut und ins Elend, einen Harz IV Diktat, ohne Aussicht auf Besserung, einfach vegetieren.
Man lässt sie vegetieren, damit die noch nicht geborenen Generationen, falls sie jemals geboren werden, genau so weiter und ohne Perspektiven, auch ohne Zukunft also, wie die meisten ihre Vorfahren heute, auch nur vor sich hin, in der behördlichen Versklavung, dahinleben können.
Das kommt doch irgendwie bekannt vor, oder?
Denn all die heutigen Sparmaßnamen sollen ja nur der weiteren Fortzahlung von Harz IV, für zukünftige Arbeitslose sichern.
All den Scharlatanen solche sinistere Prophezeiungen und befürworte härtere Sparmaßnahmen aber, sind die gleichen, die diese Zustände, sei es durch Inkompetenz, sei es durch kurzsichtige Ignoranz, oder persönlichen Interessen, ermöglicht haben.
Denn, in dem Letzten zwanzig und mehr Jahre, sei es an Land, so wie in der Seefahrt, gab es, aus Geldsucht und wohlüberlegtes Kalkül der Betriebe und Reedereien, nur Kosten dämpfende, eigennützige Entscheidungen.
In den oberen Industrieetagen zum Beispiel, dort wo das politische und sozialwirtschaftliche Schicksal Deutschlands beschlossen wird, entschwand nämlich die Lust neue Fachkräfte auszubilden.
Die Elite Schulen, die Alma Mater des Landes, sie scheinen auch nur noch Wirtschaftsargonauten und politischem Gehirnamputierten, die das Land in der Wirtschaft Ruin treiben und zum großenteils, schon getrieben haben, zu gebären.
Folge dessen also: Es fehlt angeblich überall an geeigneten und aufrichtigen Fachkräften, nicht wahr?
Gleichzeitig aber können vielen Jugendlichen die eine Lehrstelle suchen, keine finden und landen, von der Langeweile getrieben, von den Schulbänken aus, auf die Straße in der Gosse der Kleinkriminalität.
Persönlich versuche ich immer noch zu begreifen, warum um die Zehntausend voll ausgebildete Facharbeiter, monatlich nach Übersee auf nie mehr Wiedersehen, aus Deutschland abhauen, wenn hierzulande gute Fachkräfte gesucht werden.
Ich versuche immer noch zu, kapieren, wie es dazu kommt, dass hierzulande, die von euch, Amigos der politischen Zunft und Gewerbe, schlecht ausgebildeten Fachkräften, in Ausland begehrte hoch qualifizierte Fachleute sind.
Habt ihr eine Erklärung, wie es dazu kommt, dass, innerhalb weniger Flugstunden, so eine Metamorphose, von Halbtrottel, zum vielbegehrter und hochwillkommen Fachleute, stattfinden kann?
Überdies, hierzulande gibt es auch regelrechte Kopfjäger aus Übersee, die, auf der Suche nach noch mehr angeblich schlecht ausgebildeten Fachleute, quer durch das Land gierig weiden.
Sogar auf Jahrmärkte und auf ländliche Kirmesfesten haben die Kopfjäger, wie den Kartoffelpuffer und Currywurst Verkäufer es auch tun, ihren Stände aufgebaut.
Sie bieten ihre Informationsbroschüre an, sie fragen nach den angeblich schlecht ausgebildeten Arbeitskräften, die hierzulande keine haben will und siehe da, sie werden fündig.
Mit hervorragenden Karrieren und der Versprechung auf bessere Lebensqualität in Ausland jagen die Kopfjäger aus Übersee, nach alles, was an aufrichtiger und anständiger Fachleute, hierzulande noch herumläuft, und das, sogar auf dem Kirmesplätze des Landes, verdammt noch mal.
Was dem Kopfjäger, an wissenschaftlichen, kaufmännischen, handwerklichen und medizinischen Fachkräften, vor das Lasso kommt, wird gefangen und nach Übersee verfrachtet.
Denn die brauchen gute Leute, und hierzulande gibt es (noch) jede Menge davon, und viele, zu viele junge Familien lassen sich bereitwillig einfangen.
Warum wird denn die Deutsche Industrie nicht fündig?
Persönlich scheint mir, dass in das Land der Dichter und Denker, ein zeitgemäßer, eine verfeinerte, sibyllinische, moderne Version der bismarckschen Massensklaverei wieder entstanden ist.
Oder, je nach Betrachtungsweise oder Gesinnung, immer noch gegenwärtig ist.
Nämlich, die das Unterdrücken der Masse, im Namen des persönlichen Besitztums und Ansehen für eine kleine, fragwürdige, sogenannte elitäre Minderheit.
Oder viel genauer formuliert: im Namen des Geldes und des Reichtums, für eine Handvoll Edelmänner, Großgrundbesitzer und Politikaster, damals unten Bismark; und einem, als Reedern oder Industriemanagers, als Akademiker und Schwarzgeldwäscher oder als Politiker getarnte Wirtschaftsschlawinerbande, heute.
Frei nach dem Motto: Man nehme ein wenig, von jedem Einzelnen der vielen weg, und man gebe das Weggenommene viel, zu den Wenigen; werden hierzulande neuerdings, immensem Geldsummen eingebunkert und in Ausland, am Fiskus vorbeideponiert.
Arbeit gibt es ja in Deutschland genug, für Langzeit, hoch qualifizierten arbeitsloser Fachkräfte und Spezialisten, sehr viel Arbeit sogar, aber fast nur Beschämende und entwürdigenden, 1 Euro-Jobs.
Erwachsene Männer werden somit im Herzen Europas, in dem Sogenannten hochindustrialisierte Exportkanone Deutschland, fast zu Sklavenarbeiter degradiert, wobei, die, die es können, die wandern aus.
Was ist das eigentlich für ein Land, das seine besten Leute auswandern lässt und nicht in der Lage ist denen, zu Hause im eigenen Land, eine gebührende Arbeit zu bieten?
Sogar den jüngeren Freundinnen meiner befreundeten alten Nutte, glauben, dass es an der Zeit ist, auszuwandern und bumsend durch die Weltbotanik, zu ziehen.
Es ist absurd und töricht, es ist sogar tödlich für ein Land, wenn ihre beste Fachkräfte, um sich zu verwirklichen, auswandern müssen.
Gleichzeitig aber, wenn auch tödlich für die alte Heimat, neuen Lebenselan und bessere Zukunftsperspektiven bringend für die Menschen die es schaffen, aus dem sterbenden Vaterland, sich abzunabeln und auszuwandern.
Man weiß aber, wo all diese Menschen, diese Männer samt ihrer Frauen und Kinder sind, für ihre Angehörigen in Deutschland sind die jederzeit erreichbar.
Man kann den Ausgewanderten sogar in ihrer neuen Heimat besuchen und sich mit denen, über ihrem neuen Umfeld und deren gut bezahlten Job, mitfreuen.
Mir kommt es hier in Deutschland, langsam so vor, dass zum ersten Mal in die Gesichter der Menschheit, man erlebt, die Schlange der sich selbst auffrisst, weil sie keine anderen Schlangen mehr auffressen kann, oder wenn man will, frei nach dem Motto, „tertium non datur“ nicht mehr darf!
Davon abgesehen, man weiß aber wo all diese Wirtschaftsemigranten aus dem sterbenden Deutschland sind, sie Leben, sie sind physisch da.
Bei uns in der Seefahrt ist es anders.
Bei uns sind urplötzlich um die Einhunderttausend und mehr Seeleute verschwunden.
Sie sind aus nirgendwo her, nach irgendwo abgedampft, die sind nirgendwo angekommen, die sind nirgendwo zu finden, und keine Sau kümmert sich darum.
Die sind einfach verschwunden, kein Schwein weiß wohin, oder weiß zu erzählen oder zu sagen, was mit denen geschehen worden ist oder, wo die, zum Teufel noch mal, geblieben sind.
Noch nicht mal in dem Computer der Heuerstelle Hamburg, als arbeitsuchende Seeleute eingetragen, sind die ausfindig zu machen, sie alle, sind aus dem bundesrepublikanischer Mikrokosmos, einfach verschwunden.
Sie sind weg und niemand weiß, wo oder wann meine Seefahrtskollegen und Kameraden verloren gegangen sind.
Seit Jahren schon, nämlich seit dem Tag, wo die Heuerstelle Brake dichtgemacht würde, veröffentlicht die Heuerstelle Hamburg im Internet die Verfügbarkeit des seemännischen Arbeitsmarktes und da gibt es nicht mehr, zu holen.
Von heute auf Morgen verschwanden plötzlich all den Freien Stelle die, die Heuerstelle, bei der Arbeitsamt Brake, zu vermitteln wusste.
Ab dem Tag laut Bundesanstalt für Arbeit, gab es ja keine arbeitslosen Seeleute mehr.
Es gib auch keine freien Stellen mehr, seit Langem schon, telefonische Anfragen nach offenen Stellen für Offiziere und Mannschaften der Seefahrt, an den Heuerstelle Hamburg, werden mit einem klaren Nein, abgespeist.
Die Internetseite der Heuerstelle erhält fast oder oft und gern, gar keine Arbeitsangebote mehr, man findet nur noch Hinweise für Arbeitsuchende in Ausland und laute nutzlose lauwarme Hirngespinste Ratschläge, von irgendeinem Onkel nah an dem Verband der Deutsche Reeder Mafia.
Von den Amigos der Verband Deutsche Reeder werden auch keine Deutsche Seeleute mehr gesucht.
Nada Zero, tote Hose vom feinsten also!
Diesen ehrenwerten Mitgliedern vom Verband deutscher Reeder, wo bei man  darf nicht vergessen, dass manche diese Ehrewerte Amigos,   ehemaligen Waterclerks sind, Schiffagentenlaufburschen also die über Nacht zum Reeder wurden, kontrollieren insgesamt, eine der modernsten Seehandelsflotten der Welt, mit über 6 Millionen Tonnen.
Das sind um die Dreitausend Schiffen.
Diese Flotte wurde fast ausschließlich mit öffentlichen Steuergeldern finanziert, Vater Staat wollte damit Arbeitsplätze auf See sowie an Land schaffen und gleichzeitig auch die Existenzen der Werften sichern.
Das war die Ursprungsidee, und die hätte, wenn richtig angewandt, auch einwandfrei funktioniert und hätte Wohlstand und Arbeit für hunderttausend von Menschen gebracht.
Sogar das politische Rückgrat des Landes wäre in die Welt verstärkt rausgekommen und da gestanden.
Eine Handelsflotte kann und sollte man auch als einen Teil von nationaler Sicherheit und Abwehrpotenzial betrachten, nicht wahr?
Die Amigos der Verband Deutsche Reeders Clique ließen aber ihre, von dem Steuerzahler bezahlten Gurken, fast ausschließlich im billigeren Ausland bauen, und brachten den ganzen Zirkus unten Billigflaggen.
Das alles, wenn auch im Ausland, weil billig gebaut, bei gleich bleibender, nach den Deutschen Standards berechnetem Endpreis der Gurke, nichts wahr?
Während gleichzeitig die deutschen Werften, so wie der Vulkanwerft in Bremen, zum Beispiel, reihenweise in dem Konkurs gingen, schmückten sich die Mitglieder der VDR mit neuen Schiffen, Made in China, Korea, Polen und der Slowakei.
Neuerdings aber auch in Vietnam, so wie man hört und liest, werden Deutsche Schiffe gebaut, warum denn eigentlich nicht?
Die vietnamesischen Werften, die sind ja gerade ein paar Flugstunden von Deutschland entfern und sind, so wie ein Großreeder es vortrefflich ein Mal formulierte, näher dran, als man denkt.
Weil keine Sau sich die Mühe macht nach die verschwundenen Seeleute zu suchen, heuerte der VDR, aus Teufel kommt heraus, immer mehr Schiffsoffizieren und Mannschaften, aus Ost Europa und aus dem Pazifik an.
Dabei gaben sie die Suche nach ihren ehemaligen, verschollenen Mitarbeitern einfach auf und kümmerten sich nicht mehr darum.
Nicht nur das, im Laufe der letzten fünf oder sechs Jahre, bis auf die 800 oder 1000 Seeleute, die noch da sind, verschwanden auch noch all den anderen, einheimische Seeleute.
Nicht nur das, einige VDR Mitglieder, anstatt nach der eigener verschwundenen, zur See fahrenden Landsleute zu suchen, bewiesen in ihrer Not Beste deutsche organisatorisches Talent und Scharfsinn.
In ihre Not und von vaterländlichen Gefühlen getrieben, errichteten sie sogar Ausbildungsstätten für Schiffsarbeitskräfte in einigen den Pazifik Inseln an, um gleich dort vor Ort, ihren zukünftigen Schiffsbesatzungen auszubilden.
Nicht nur das, diese als VDR Mitglieder getarnte Seefahrtskorsaren und Wirtschaftsfreibeuter, bildeten so gut und so viele Seelaute aus, dass die sogar an anderen VDR Reedereien, für Bares natürlich, ganzen asiatischen Besatzungen weitervermitteln könnten.
Für mich persönlich, das ist nichts anderes, als einem fortschrittlichen, zeitgemäßesten Sklavenhandeln, verdammt noch mal.
Gewollt von einer Regierung, der auf Kosten der Steuerzahler, andere Arbeitskräfte als dem Eigenen befürwortet.
 Dies alles ist, ohne, immer und immer wieder, der ohnehin schon genug Malltraktierte und verraten deutscher Verfassung, in Betracht zu ziehen, einfach kriminell und erbärmlich.
Das heißt aber auch, dass hierzulande, ohne aufzummucken, der Steuerzahler auch noch zahlt, damit man ihn arbeitslos macht, nur in Deutschland ist so was möglich, nur hier und sonst nirgendwo anders auf der Welt.
So ganz nebenbei gesagt, ob diesem gesamten Paket aus Subventionen und zuschustern von Steuergeld, für die Seefahrt, die so wie von dem VDR Mitglieder Clique auf ausländische Werften vergeudet worden ist, als verfassungskonform zu betrachten wäre, vermag ich zu bezweifeln.
Ich bin sogar der Meinung das all diese Abschreibungen und Subventionen und Abschreibungen für die Seefahrt, ein Fall für den Staatsanwalt wegen Missbrauch von öffentlichem Geld wäre.
Da kümmert sich sowieso keine Sau drum, jemand sollte sich aber drum kümmern, und zwar schnell!
Anderen Mitgliedern dieser ehrenwerte Verein, der sich Verband Deutsche Reeder nennt, machten es sich nicht so unanständig, denn sie sind heimatverbunden.
Heimatverbunden und vor allem, viel intelligenter und viel studierter, als all den einfachen Waterclerks, die der Courage haben, sich Reeder, zu schimpfen.
Manchen diese neuen Großreeder bekundeten in alle Winde, ihren Patriotismusgeist, indem sie, einen ganz Neumodischer, als „Sea Academy“ Getarnten und von Staat subventionierten, Suppenkaspertheater, ins Leben riefen.
Eine andere heimatverbundene Gattung des bekennenden Deutsche reedertum hatte da, um seiner Verwurzelung in seinem heimatlichen ostfriesischen Boden kundzugeben, eine bessere Idee.
Er, der, weil heimatverbunden, sich zu seinen heimatlichen Wurzeln noch mehr bekennt, und gerade eben, weil er, so verwurzelt in seinem heimatlichen Wurzeln ist, packte das Problem anders, als all die anderen, und direkt an den Wurzeln an.
In Gilde mit einigen anderen Zeitgenossen bekam der Herr eine geniale Idee, ein Geistesblitz also.
Um das Vaterland aus der Patsche zu helfen, kauften sie, mit der verpflichtenden patriotischen Macht des öffentlichen Geldes, ein Schiff.
Nämlich die „Walter Herwig“ und bildeten am laufenden Band an Bord des ehemaligen Fischereischutzbootes, junge Asiaten in der Zunft der Seefahrt, für die Deutsche Handelsflotte aus.
Es geschah gleich in Deutschland, oder besser gesagt in Ostfriesland, um genau zu sein, in Leer, selbstverständlich in Leer/Ostfriesland.
Nun aber, nachdem so viele asiatische Seeleute hierzulande und in ihren Herkunftsländer, von deutschen Kapitänen ausgebildet worden sind, laut Fachpresse sind die Havarien auf See fast ins Unendliche gestiegen.
Wat ein Wunder!
Ja was denn?
Wer hat denn all den Seelords aus dem Pazifik ausgebildet?
Der Heilige Geist vielleicht?
Oder waren etwa, nicht von den VDR ausgesuchten deutschen Kapitänen an Werk?
Was soll denn all dem Gelaber und das Gejammer also?
The Blind is leading the Blind, or what the Fuck is all of the sudden, going on around here?
Von dem Tag an und auf Jahre hinaus fingen viele meinen Kameraden noch schneller, noch Rasante und unheimlicher als vorher, zu verschwinden.
Von einem Kameraden weiß man zu berichten, dass als er nach einem langen Seetörn, mal kurz zur Reederei zu Berichterstattung ging, sehr freundlich und mit viel Lob für seinen Einsatz, empfangen wurde. 
Dort sagte man ihm aber nicht, dass auch er  bald zu den als verschollen zählende und geltende Seeleute zählen würde.
Man sagte ihn auch nicht, dass die schriftliche Benachrichtigung über seine baldige Verschollenheit schon zu ihm nach Hause mit der Post unterwegs war.
Bevor der Mann nach Hause in den Urlaub fuhr, sagte man ihn auch noch, wann er wieder an Bord seines Schiffes hätte sein sollen und man wünschte ihn eine gute Heimreise und einen erholsamer Urlaub.
Als er zuhause ankam, lag seine Kündigung im Briefkasten.
Er klagte auf Wiedereinstellung, weil seine Kündigung durch Nichts zu rechtfertigen war.
Er gewann, er wurde wieder eingestellt.
Ich hätte nicht geklagt, ich hätte, so wahr ich hier sitze und schreibe, ohne Wenn und Aber, das gesamte verdammte Reedereigebäude in Leer/Ostfriesland, bei grellem Sonnenschein in die Luft gejagt.
Der VDR rühmt sich auch, neue Generationen von angehenden Schiffsoffizieren, dass von Vater Staat, mit bis zu 25.000 € pro Nase subventioniert werden, Auszubildenden, so wie man neulich in der Glotze sah bei Butten und binnen, auf die Schiffe der Beluga Reederei, auch am Laptop, ausbilden.
Die gleichen Menschen also, die nicht in der Lage waren, asiatische Seeleute, welchen von Haus und von Geburt aus, mit dem Meer und der Seefahrt verbunden sind, richtig auszubilden, versuchen nun ihr Glück, an das Heimatliche Seefahrtnachwuchs.
Alleluja.
Persönlich würde ich meinem Sohn, in die Hände solcher Versager niemals geben.
Hier aber, um den Wahrheitswillen wäre auch zu sagen, dass nach der Ausbildung zum Schiffsmechaniker fast keine, der vom Staat subventionierten Auszubildenden, nach bestandener Prüfung, ein Heuervertrag als Schiffsmechaniker bekommt.
Ab dem Moment also, wo Vater Staat nicht mehr zahlt, werden osteuropäische oder asiatische Schiffsfachkräfte, weil viel Billiger, bevorzugt und angeheuert.
Oder wie war das noch?
Ab dem Moment also, wo die jungen angehenden Schiffsoffizieren ihre erste Hürde, den Sprung zum Schiffmechaniker geschafft haben, werden, weil die für die Amigos der VDR zu teuer, nicht eingestellt.
Andersrum, junge Steuerleute oder Ingenieure ohne allzu viel Berufserfahrung, aber mit einem Seesack voller Guten vorsetze und Hoffnungen, nach ihrer Schulzeit haben Probleme haben, eine Ersteinstellung zu finden.
Das gilt auch für Jungkapitäne und leitende Ingenieure, den Leitenden Offiziere aus dem Osten sind einfach Billiger und als Sklaven viel flexibler und geeignet als ihren Deutschen Kollegen.
Osteuropäische oder asiatische Schiffsoffiziere sind zum Ersten billig, und zum Zweiten, und ab hier, meine ehrenwerten Amigos der Deutsche Reeder Mafia, der Teufel, der sollte euch wahrhaftig und tatsächlich hole, sie haben mehr Erfahrung.
Und dieser verdammte VDR Mafia hat auch noch die verwerfliche Unverschämtheit zu sagen, dass keine gut ausgebildete Seeleute, mehr gibt.
What the Fuck is all of a sudden going on around here?
Die paar Seefahrtschulen, die hierzulande noch übrig geblieben und noch offen sind, gebären auch nur noch so um die Zweihundert neue Offiziere pro Jahr, wenn überhaupt.
Mit dieser Handvoll Hochstudierte angehende leitende Offiziere, ohne praktische Erfahrung zur Verfügung, falls noch ein Krieg ausbrechen sollte, kann man nicht viel tun.
Die VDR-Mafia wäre in so einem Fall, noch nichts mal imstande genügend Schiffstonnage dem Bund zur Verfügung zu stellen, um das Land mit Scheißhauspapier, um die öffentlicher Scheißhäuser des Landes zu versorgen, das steht jetzt schon fest.
Und lasst uns hoffen, dass zwischen Deutschland, Russland, oder Polen bloß nicht Böses geschieht, sonst klauen uns noch die Russen oder die Polen auch noch die gesamte verdammte Flotte weg, denn die sind nämlich schon an Bord, dann gib es in Deutschland überhaupt kein Klopapier mehr, verdammt noch mal.
Sie sind nämlich schon lange, da, denn sie sind an die Plätze der Einhunderttausend Seeleute, die ich seit lange schon vermisse, zu finden.
Nicht nur das, ein Reeder, hatte sogar einem russischen Personalchef bei sich’s ins Haus geholt.
Nicht gegen russische Seeleute, denn die sind wahre Fachleute, gut vorbereitet und nicht arbeitsscheu, in dieser Hinsicht sind sie alle in Ordnung.
Kein Seemann hat etwas gegen einen anderen Seemann, es ist immer so gewesen, und solange auf diese Erde, Ozeanen, Meeren und Schiffer geben wird, wird es immer so sein.
Mit einigen russischen Kameraden bin ich sogar gut befreundet gewesen, viele davon sind aber auch russische Marineoffiziere in leitender Stellung gewesen.
Einige sind es immer noch; ja, so ist es, daher so glaube ich, dass es hier doch; etwas des Gutes zu viel sei, denn gegenseitigen Respekt und Anerkennung ist ein Ding, nationale und europäische Sicherheit ist ein anderes, denn ab da hört nämlich der Spaß auf.
Damals ende der 90er Jahre an Bord eines deutschen Schiffes unter Antigua Flagge, mit Heimathafen Hamburg, hatte ich eine Pioniereinheit Offizier aus der russischen Armee, als Motormann bei mir im Maschinenraum gehabt.
Er war aber auch ein Diplom Ingenieur noch dazu, und so ganz nebenbei, ein sehr guter Mensch, war er auch noch.
Einer russischer noch aktiver Fregatten Kapitän in Urlaub als erster Steuermann kenne ich auch.
Den habe ich an Bord eines Schiffes, das zwischen Houston Texas und dem Osten Südamerika fuhr, kennengelernt.
Er pflegte auf Deutsche Schiffe während seiner Ferien, denn er hatte, daheim in Sankt Petersburg sehr gute Beziehungen, Geld für sein neues Haus, das er bald bauen wollte, zu verdienen.
Während seiner Dienstzeit bei der Russische Marine war er anderswo beschäftigt, er pflegte nämlich, Proform natürlich, in dem Nord Atlantik nach NATO oder US Navy U-Booten, auch Deutsche, zu jagen.
Einem russischen U-Boot Kommandanten und einen Korvetten Kapitän, habe ich auch als erste Steuermänner auf deutschen Schiffen gekannt.
Einigen ehemalige Mitarbeiter der Russische Ministerium für Inneren, Angelegenheiten, meistens Fahrer und sonstiges „Low level“ Personal, aber auch. 
Vergiss dem blöden Ivan, dem gib es nicht, der Ivan ist, beim Leibe nicht blöd, der ist groß im Denken, genau so groß wie der Amerikaner, ... und in vielen insichten, so sei es mir erlaubt, es doch zu sagen verdammt noch mal, genau so bescheuert.
Die russischen Geheimdienste, dank der geldgierigen Kurzsichtigkeit manchen VDR ehrenwerten Amigos und deren politischen Helfershelfer, die wissen nun alles.
Der Irrsinn an der ganzen Geschichte ist, das dem Ivan, um an dieser geballte Industrie Spionagewissen zu gelangen, der würde sogar von den VDR „Amigos Patrioten“, auch noch, dafür bezahlt.
Dann habe ich recht also, wenn ich, in meine Bücher sage dass hier: Ein Haufen von Vollidioten ist am Werk!
So gesehen ja, nicht wahr?
 Der Ivan, so bin ich mir sicher, hat dieser Art von Industriespionage, bestimmt nicht als all zu spannend gefunden, dafür aber, ganz bestimmt, umso lustiger.
 Besonders dann, wenn man auch noch von einem Haufen von Vollidioten, noch dafür einigen Maßen gut, bezahlt wird!
Insofern weiß der Ivan also, nun alles über die Logistik der deutschen Seefahrt, der weiß, wo wer was kauft, und welche Kanäle und Verbindungen man da benützt.
Welche Kanäle, benützt werden würden falls etwas zu verdienen wären und er weißt auch, wie die aktiviert werden, und bei wem und warum, der weiß wer, wo was bezahlt, und wo das Geld in Ausland fließt.
Der Ivan, der kennt auch die Schwule und die Lesben unter euch, sehr geehrte Damen und Herrn der Deutsche Reeder Verband Clique.
Er weiß auch, wer von Euch fremd geht und mit wem, seit wann, und wie ihr es am liebsten treibt.
Denn der hat nun, die gesamte Infrastruktur der Seefahrtindustrie, und somit, das Herz des deutschen Transportwesens samt euren, Fremdenbetten, Bars und Puffbesuche, kartografiert und fotografiert.
Der einstige russische Personalchef einer deutschen Reederei, der weiß nun auch all das Wissenswerte, von vielen Mitarbeitern aus vielen Reedereien, und er kennt auch all das Wissenswerte, über Reederei-Infrastrukturen hierzulande.
Auch der Dienstgrad als Offizier der Reserve und möglichen Spezialausbildung bei der Bundeswehr, den Deutschen Kapitäne und Offizieren des Reeders, sind dem Ivan, dank der Gedankenlosigkeit einigen VDR-Amigos, bestens bekannt.
Macht euch keine Illusionen VDR-Amigos, denn der Ivan der weiß wirklich alles über euch.
Der weiß, wer unter euch korrupt ist und wer seine eigene Suppen, im Rahmen eine Reederei von Kommanditisten, für sich selbst kocht.
Der weiß auch, wofür das Geld verwendet wird, wo sie bleibt, und bei wem.
Deswegen jeder von euch, VDR Clique Amigos, ihr alle, alle wie ihr da seid, ihr seid infolgedessen, erpressbar.
Demgemäß, für Schlüsselstellungen, die zu dem nationale Sicherheit zugeordnet werden können, nicht geeignet, und weil erpressbar, äußerst gefährlich!
Soviel zu Verfassungskonformität der chaotischen Zustände, die ihr, VDR Mafia, durch eure Geldgier und unverschämte Unersättlichkeit, über das Land, die Bewohner und der Seefahrt, gebracht habt. So viel zu nationaler Sicherheit, was habt ihr denn euch eigentlich dabei gedacht, ihr VDR Mafia Patrioten!
Eine Frage hätte ich noch!
Wo zum Teufel nochmal sind meine Kameraden geblieben, die noch nicht in Rente gehen können, weil noch zu jung, bei dem Heuerstall in Hamburg gemeldet, sind die nämlich nicht?
Wo sind sie denn?
Hier auf der ersten Etage des Seemannsheims hier in Bremen sind sie auch nicht, denn hier, hausen nur wir, die „Glorreiche vierzehn“.
 Auf der Zweiten und der dritten Etage des Hauses gastieren gelegentlich Ost Europäer oder Asiaten auf dem Weg nach Hause oder zu den Schiffen, aber kein Einziger der Einhunderttausend verschwundene deutsche Seeleute.
Manchmal sehen wir ein paar Touristen oder irgendeinen Kegel Verein auf Entdeckungstour durch Bremens Kneipen, hier vorbei schauen, meine einhunderttausend Kameraden aber nicht.
Oder sind sie vielleicht alle, als ewige Gäste, bei euerem Kompagnon, dem Onkel Harz IV ihrem Unterschlupf und Gnadenbrot gefunden?
Wo sind die denn, habt ihr vielleicht, eine Ahnung, wo die sein könnten?
Saludos Amigos der Verband deutsche Reeder Clique.
Ssa voscenza Benedica, Baciamu li mani a Vossia

13.4.11 16:50


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