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DIVIDI ET IMPERA!

WARUM DENN DAS; IHR SCHEIß EIDGENOSSEN, VERDAMMT NOCH MAL!

Diesmal lasse ich die Machenschaften mancher VDR-Amigos beiseite und befasse mich mit etwas anderem, und zwar mit einem sehr giftigen Artikel über Frau Angela Merkel, die Bundeskanzlerin.

Der namhafte Journalist, der den Artikel verfasst hat, ist Herr Doktor Marcello Foa und hier unten ist sein berufliches Porträt, das ich aus der Homepage http://de.ejo.ch/ entnommen habe:

Marcello Foa ist 1963 in Mailand geboren, verheiratet und hat drei Kinder. Er studierte Politikwissenschaft in Mailand; er ist Schweizer und italienischer Staatsbürger. Seine journalistische Laufbahn begann er 1984 in Lugano, bei Gazzetta Ticinese und Giornale del Popolo, zwei lokalen Tageszeitungen. 1989 wurde er stellvertretender Außenpolitikredakteur und 1993 dann Außenpolitikredakteur bei der italienischen Tageszeitung il Giornale, die damals von Indro Montanelli gegründet und geleitet wurde. Seit August 2005 ist er Sonderkorrespondent für Internationale Politik. Er arbeitete für zahlreiche Fernseh- und Radiosender, darunter BBC Radio, Radio3Rai, Radio24, RaiUno, Rtsi, Italia Uno, Retequattro, und für die Schweizer Wochenzeitungen Azione und Weltwoche. Parallel zu seiner journalistischen Laufbahn gründete er 2004, zusammen mit Professor Stephan Russ-Mohl, das EJO. Er unterrichtet Internationalen Journalismus an der Università della Svizzera Italiana in Lugano. Seine Forschung konzentriert er seit 2002 auf Spindoktoren in der Politik. Er schrieb darüber ein Buch, “Not only the truth. How to direct media without their knowledge: spin doctors and the governements”. Er unterrichtet auch International Journalism und Political Spin (Università degli Studi, Università Cattolica /Mailand, Bergamo’s University).
marcello.foa@usi.ch

Das ist der Mann und hier sein Artikel auf Italienisch:

La Merkel caccia 10mila rom, ma la Ue non si scandalizza.

La cancelliera e Sarkozy chiudono la polemica sui gitani. Ma Berlino fa come Parigi: sono stati rimandati nel loro Paese da cui erano fuggiti per la guerra di Marcello Foa.
Tratto da Il Giornale del 22 settembre 2010
Berlino - La polemica sui rom tra Parigi e Berlino? «Irrisoria, infondata, meramente mediatica», recita un comunicato di Nicolas Sarkozy e Angela Merkel, che si sono incontrati ieri a New York a margine dell'assemblea generale dell'Onu. Il presidente francese aveva affermato che la Germania si apprestava ad espellere i Rom e il capo della diplomazia tedesca, Guido Westerwelle, si era precipitato a smentire.
Colpa della stampa insomma, che avrebbe travisato le intenzioni dei due governi. E in parte è vero, ma non per le ragioni citate da Sarkozy e dalla Merkel. La polemica tra le due cancellerie c’è stata davvero. La «colpa» dei giornalisti, semmai, è di aver fornito, come fanno sovente, un quadro parziale della realtà, applicando criteri di valutazioni differenti anche quando i contesti sono molti simili. Ci sono leader politici che finiscono subito nel mirino e a cui non si perdona nulla, come Sarkozy; e altri che beneficiano molto spesso di una benevolentissima disattenzione da parte delle più autorevoli testate europee, come la Merkel.
La verità è che la Germania, sui Rom, si comporta esattamente come la Francia. Anzi, diciamola tutta: peggio. Ma nessuno lo scrive. Il governo di Berlino, ad esempio, lo scorso 19 agosto ha deciso di espellere oltre diecimila Rom kosovari, fuggiti alla fine degli anni Novanta. Trattasi, ne più, né meno di deportazione forzata di ex profughi di guerra, tra cui molti bambini nati in Germania. Il Consiglio d'Europa ha protestato, ma blandamente: «I Paesi dell'Europa occidentale dovrebbero smettere di rinviare forzatamente i rom in Kosovo», ha affermato il responsabile dei Diritti Umani, Thomas Hammarberg. E la polemica è finita lì. Non sono state presentate mozioni scandalizzate all'Europarlamento, né condanne della Commissione europea. Il governo del Kosovo ha dichiarato di «non disporre di risorse sufficienti per accoglierli tutti e gestire la loro integrazione», ma nessuno gli ha dato ascolto. Dunque la democraticissima cancelliere Merkel li allontana benché consapevole di condannarli a una vita di stenti e di privazioni. Insomma, se ne infischia.
Certo, il Kosovo non fa parte dell'Unione europea, contrariamente alla Romania, da cui proviene la maggior parte dei Rom espulsi dalla Francia; dunque legalmente Berlino, contrariamente a Parigi, non viola le direttive europee. E questo spiega tecnicamente il silenzio di Bruxelles. Ma moralmente non c'è differenza. Anche perché, a ben vedere, la Germania espelle anche i Rom comunitari.
L’incombenza non spetta al governo federale, ma ai singoli laender, che sono inflessibili. Dopo tre mesi di permanenza in un campo, dove peraltro si deve pagare l’affitto e vivere in condizioni igieniche accettabili, i gitani che non hanno un lavoro regolare vengono allontanati senza tanti complimenti. Non è un caso che da una quindicina d’anni la politica tedesca nei confronti dei Rom venga biasimata nei rapporti delle Ong umanitarie e dello stesso Consiglio d’Europa, sebbene sempre a bassa intensità mediatica.
E dove finiscono gli zingari allontanati? Di solito in Francia e soprattutto in Italia e in Spagna, dove i controlli sono molto meno severi, dove insomma possono fare più o meno quel che vogliono.
Se poi i governi di Parigi o di Roma o di Madrid osano lamentarsi o addirittura prendere provvedimenti, vengono denunciati per xenofobia e devono subire le lezioncine morali della Ue di altri Paesi. Come, appunto, la Germania dove, stando ai sondaggi, il 70% dei cittadini non vuole un Rom vicino di casa. Eppure nessuno considera razzisti i tedeschi.
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Und hier meine freie Übersetzung seines Artikels aus dem Italienischen:

Aus “Il Giornale” vom 22. September 2010 von Marcello Foa.

Zitat:

Die Merkel schmeißt zehntausend Roma raus, aber die EU findet so was nicht skandalös.

Die Kanzlerin und Sarkozy schließen ihre Polemik über die Zigeuner.

Berlin aber verhält sich genau so wie Paris.

Berlin. Die Polemik über die Roma zwischen Paris und Berlin?

Lachhaft, sinnlos und reines mediatisches Gerede, so erzählt eine gemeinsame Pressemitteilung von Nicola Sarkozy und Angela Merkel, nach einem Treffen am Rande der Generalversammlung der VN in New York. Der französische Präsident hatte mitgeteilt, dass Deutschland sich bereit machte, zehntausend Roma-Zigeuner auszuweisen und der Chef der deutschen Diplomatie, Guido Westerwelle, war herbeigeeilt, um zu dementieren.

Da war also wieder mal die Presse daran schuld, die die wahren Absichten beider Regierungen missverstanden hatte und zum Teil, das ist sogar wahr, nicht aus den von Sarkozy und den von Merkel genannten Gründen.

Die Polemik zwischen den beiden hat es wirklich gegeben.

Falls man überhaupt von Schuld der Journalisten sprechen kann, so kann es daran gelegen haben, dass sie, wie so oft, nur ein parochiales Bild der Realität liefern, indem sie, trotz der Gleichheit der Fakten, verschiedene analytische Kriterien einsetzen.

Man hat politische Leader, denen man nicht verzeiht, sobald sie im Fadenkreuz sind, und andere, denen man eine wohlwollende Indulgenz zukommen lässt, so wie es mit der Merkel der Fall ist.

Die Wahrheit ist, dass Deutschland sich den Roma gegenüber genauso wie Frankreich verhält. Überdies, lassen Sie es uns ruhig sagen: noch schlimmer.

Kein Mensch aber schreibt das.

Die Regierung in Berlin zum Beispiel beschloss am 19 August, zehntausend Roma-Kriegsflüchtlinge aus dem Kosovo aus Deutschland auszuweisen.

Der EU-Beauftragte für Menschenrechte, Thomas Hammerberg, sagte nur: „Die europäischen Länder sollen aufhören, Roma in den Kosovo auszuweisen“, und das war es eben.

Man hat keine empörte Motion eingereicht, das Europäische Parlament hat nicht das Vorhaben der Deutsche Regierung verurteilt.

Als die Regierung im Kosovo mitteilte, dass das Land nicht die dafür nötigen Infrastrukturen hatte, um all diese Menschen aufnehmen und ihre Integration garantieren zu können, hörte keiner zu. 

Die höchst demokratische Kanzlerin Merkel also weist die Menschen aus dem Land aus, wohlwissend, dass diese Menschen zu einem Leben voller Entbehrungen verurteilt werden.

Mit anderen Worten: Das geht sie nichts an.

Sicher, der Kosovo ist kein Teil der EU, im Gegensatz zu Rumänien, von wo aus die meisten aus Frankreich ausgewiesenen Roma stammen, also nach europäischen Rechten gemessen verstößt Berlin nicht gegen europäisches Recht.

Technisch erklärt dieses Verhalten also das große Schweigen aus Brüssel.

Im Gegensatz zu Paris verstößt Berlin nicht gegen europäische Rechte.

Moralisch gesehen aber gibt es hier keinen Unterschied.

Wenn man aber genau hinschaut, weist Deutschland doch EU-Roma aus.

Diese Aufgabe ist Ländersache und die einzelnen Länder sind in solchen Sachen einfach gnadenlos.

Nach drei Monaten Aufenthalt in einem Lager, wo man Miete zahlen muss, und wo man in annehmbaren hygienischen Zuständen leben kann, werden die Roma ohne Wenn und Aber des Landes verwiesen.

Nicht umsonst wird seit ungefähr fünfzehn Jahren die Roma-Politik Deutschlands von den Organisationen für Menschenrechte und dem EU-Parlament kleinlaut kritisiert, aber immer auf mediatischer Sparflamme.

Wo gehen die denn hin, all die Roma?

Normalerweise landen sie in Frankreich, überwiegend aber in Italien und in Spanien, wo die Kontrollen nicht so streng sind, wo sie also mehr oder weniger tun und lassen können, was sie wollen.

Wenn aber die Regierungen in Paris, Rom oder Madrid es nur wagen zu protestieren oder dagegen zu steuern, werden die sofort als ausländerfeindlich abgestempelt und müssen sich die moralischen Lektionen der anderen Mitgliedsländer anhören, so wie aus Deutschland, wo 70 % der Bevölkerung nicht neben einem Roma leben möchten.

Kein Mensch aber stempelt den Deutschen als rassistisch ab.

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Zitat Ende.

Persönlich finde ich so einen Artikel beschämend, nur würdig der Ruppert-Murdoch-Presse und dessen Lakaien, und nicht von einem Journalisten aus der Schule des Indro Montanelli, der fast legenderer Langzeitherausgeber und Gründer der Tageszeitung „Il Giornale“, die nun der Familie Berlusconi gehört.

Wenn der Journalismus sich für die Meinungsfreiheit einsetzt und gleichzeitig für die Pressefreiheit kämpft, so dürfen der freie Journalismus und vor allem die Gelehrten des internationalen Journalismus nicht vergessen, verdammt noch mal, dass das oberste Gebot des freien Journalismus ist, die Wahrheit zu sagen, über Tatsachen zu berichten, und nicht Tatsachen so zu verdrehen, dass halbe manipulierte Wahrheiten entstehen, die ein falsches Bild über Länder, Völker und Menschen entstehen lassen.

Die Menschen vertrauen ihren Tageszeitungen, sie haben Vertrauen in die Journalisten und schätzen deren Meinung: „Ich hab’s in der Zeitung gelesen, die wissen doch, was die schreiben!“ Oder: „Ich hab’s im Fernsehen in einer Talkshow gehört, die wissen doch, was die sagen!“

Solchen Argumentationen ist man schutzlos einfach ausgeliefert, und Menschen finden nie zueinander. 

Solche Artikel wie dieser hier schaffen nur Reibungen und Feindseligkeiten zwischen den Völkern Europas, in einer europäischen Union, in der die Menschen lernen müssen, langsam miteinander klarzukommen und sich zu verstehen.

Es ist mir kaum begreiflich, aber gerade die Medienorgane, die einen wesentlichen Beitrag zur Völkerverständigung beisteuern könnten, gerade die sind am meisten geneigt, mit gezielter Gehirnwäsche und „spin Journalismus“, durch zielgesteuerte Talkshows und TV-Mittagsmagazine, zweifelhafte journalistische Qualität, aber mit dem hochexplosiven Potenzial einer Massengehirnwäsche, mit überbezahlten und weit über ihrem journalistischen Wert, überbewerten Labertanten und -onkels, die Menschen im negativen sinnen, zu manipulieren.

So manipuliert man Menschen, so schafft man Feindseligkeiten zwischen den Völkern Europas.

Ich frage mich nur, warum manche Journalisten das tun.

29.9.10 14:25


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