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UND DIE SCHÄMEN SICH NICHT

Die Amigos des VDR sagen, dass 200 Schiffe unbedingt staatliche Unterstützung brauchen. (financial guaranties)

Toll, nicht wahr?

Der Steuerzahler hat die Schiffe subventioniert, damit neue Schiffe auf deutschen Werften gebaut werden würden.

Die Schiffe sind aber im Ausland gebaut worden, gerade eben weil, so wie ein namhafter deutscher Reeder gesagt haben soll, Vietnam näher ist, als man denkt.

Sicher, so gesehen fliegt ein Reeder schneller von Bremen nach Hanoi zum Beispiel, als ein alter Mann mit dem Fahrrad etwa von Leer zur Vulkan-Werft kommt, zumal sie die Werft sogar haben pleite gehen lassen, die Vulkanesen zur Arbeitslosigkeit verdammt und dem Bundesland Bremen Schaden zugefügt.

Die Schiffe wurden subventioniert, auch damit die ehrenwürdigen Herren des VDR auf den Schiffen Deutsche oder EU-Personal beschäftigen.

Stattdessen hört man, dass gekaperte deutsche Schiffe eine 14-Mann-Besatzung haben, die aus 13 Philippinos, einem Indonesier als Kapitän „and a fucking cook“ besteht.

Dank der Seefahrtpolitik des VDR von fast 100.000, wobei über 60.000 davon Seeleute und der Rest Werftarbeiter sind, hat man nur noch um die 1.000 Seeleute und gerade mal 20.000 Werftarbeiter übrig gelassen.

Man bildet aber neue Schiffsoffiziere oder Schiffsmechaniker aus, man will sogar ausbilden, man schmückt sich mit Auszubildenden, denn Azubis werden subventioniert.

Nach der Seefahrtschule aber werden die angehenden Kapitäne und leitenden Ingenieure und Schiffsmechaniker, sobald sie die Patentes ausgefahren oder ihre Ausbildung beendet haben, als zu teuer in die Arbeitslosigkeit und in die rosige Zukunft von Hartz IV entlassen, und mit Kapitänen aus Indonesien, mit Chiefs und restlichem Schiffspersonal von den Philippinen oder aus dem Osten Europas, weil billiger, abgelöst.

Die entlassenen deutschen Besatzungen dürfen aber weiter die Schiffe für die VDR-Amigos bezahlen und subventionieren.

Toll, nicht wahr?

Die Amigos des VDR haben ihre Forderungen nach staatlicher Hilfe gerade vor der nationalen maritimen Konferenz, die am 5 Juli gehalten wird, bei dem bundesmaritimen Koordinator, Herrn Hans-Joachim Otto, angedeutet.

Die Amigos des VDR erwarten, dass um die 750 deutsche Schiffe bald finanzielle Probleme haben werden, wobei um die 200 davon Hilfe aus den Bundesländern der Waterkant benötigen werden. Man spricht von zirka 170 bis über 210 Millionen Euro, die manche leidgeprüfte VRD-Amigos für die Geschäftsjahre 2010, 2011 und 2012 benötigen werden.

Eine interne Untersuchung der Bundeswirtschaftsministeriums aber zeigt, dass die meisten Mitglieder des VDR bereits interne individuelle Verträge für über 2 Billionen US-$ mit chinesischen Schiffswerften abgeschlossen haben. 

Nein, über die Schulden, die fast die gesamte Bande der VRD-Amigos bei den chinesischen Banken schon hat, über die spricht kein Schwein, es sind aber Milliarden von Euro, nicht wahr, oder?

Herr Thorsten Mackenthun vom Verband Bremischer Reedereien sagte, dass Schiffe von 3.500 TEu und mehr nun keine rote Zahlen mehr schreiben würden und dass es möglich war, die Interessen und Kredite an die Banken zurückzuzahlen.

Bremische Reedereien scheinen die Krise besser überstanden zu haben als manch andere, das mag daran liegen, dass die Bremischen Reedereien mehr Mehrzweckschiffe haben als manch andere. 

Auch die Frage der Ausflaggung ist wieder aktuell, die Amigos des VDR wollten 600 Schiffe unter deutsche Flagge bringen, in Wirklichkeit wurde aber noch mehr ausgeflaggt, denn von mehr als 5oo Schiffen sind nur noch weniger als 400 unter deutscher Flagge geblieben.

Man will nun die 600er-Marke erreichen, gleichzeitig jammern aber die VDR-Amigos, dass eine Rückflaggung sie pro Schiff 80.000 bis 450.000 € pro Jahr kosten würde.

Nun probieren sie in einer Art Lastenausgleichverfahren die Kosten der Rückflaggung gerecht zu verteilen.

Gerecht verteilen bei wem denn auch, auch unter den Seefahrern, die, obwohl auch sie diejenigen waren, die Schiffe subventioniert haben, später entlassen worden sind?

Oder werden nur die Werftarbeiter arbeitslos, die ja arbeitslos sind, weil die deutschen Werften Pleite sind, weil die VDR-Amigos in China oder weil Vietnam näher ist als man denkt, lieber dort ihre Schiffe bauen lassen als in Bremen oder in Hamburg zum Beispiel?

Ich meine, dass es an der Zeit ist, wo man sich fragen sollte, ob das alles hier wirklich verfassungskonform ist. 

Es kann nicht angehen, dass der Steuerzahler, die Länder und der Bund das Wohl fernöstlicher Länder hegen und dort für Vollbeschäftigung sorgen, während hierzulande langsam, aber sicher alles den Bach runtergeht.

Saludos, VDR-Amigos.
1.7.10 07:22


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