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SPES CONTRA SPEM

 

Wie alle Bewohner des Seemannshauses gehe auch ich selten in di Kapelle des Hauses.

Nicht Gottlosigkeit hindert uns in die Kapelle zu gehen, denn gottlos sind wir nicht.

Wir sind nur zu faul dazu, das ist alles.

Wir wissen auch, dass der Seemannspastor als Fachmann des Gebetes für uns betet, denn das ist ja schließlich sein Beruf und das, genügsam wie wir nun mal sind, reicht uns vollkommen.

Damals, vor dem großen Umbau, war ich, wie alle anderen auch, dort, wo der heutige Altar aufgebaut worden ist, zu finden.

Damals fand sich dort unten nämlich unsere Kneipe und wo jetzt der Altar steht, stand die Theke.

Seit dem Umbau bin ich nicht mehr dort gewesen und der Rest der Bande aus den Katakomben der 1. Etage des Hauses, wo wir, die „Glorreichen Vierzehn“ wohnen, übrigens auch nicht.

Um so mehr war ich überrascht ende Januar aus dem Fernseher, zu erfahren, dass bei uns in der Kapelle gewaltige Veränderungen stattgefunden haben.

Die bezaubernde Moderatorin Anette ter Veen von CENTER-TV aus Bremen führte für ihre Sendung über die Seemannsmission ende Januar ein Interview im Seemannsheim durch.

Unserem Vorstandvorsitzenden Herr Colberg und der Seemannspastor Herr Bick wurde interviewt und auch ich der grade da war, kam dran.

In meine Bude saß die bezaubernde junge Frau ganz unkonventionell auf meinem Bett und der Kameramann nahm das Interview auf.

Sie fragte mich vieles über unseren Alltag im Heim und das Leben auf den Meeren im allgemeinen.

Am Ende unsere viel zu schnellen Intermezzos sagte sie mir, dass sie nun auch den Seemannspastor Herrn Bick interviewen würde.

Das überraschte mich nicht, denn Herr Bick als Amtsperson hat in dieser Hinsicht viel gesehen und als Pastor viel Erfahrung über Schiffe und Besatzungen gesammelt.

Um so mehr war ich aber überrascht aus dem ausgestrahlten Interview zu erfahren, dass in der kleinen Kapelle im Keller des Seemannsheimes Herr Pastor Bick alle führenden Religionen dieser Welt auf gerade 15qm vereint hatte.

Die Christen mit all ihren Glaubensrichtungen waren zusammen mit den Indern und ihren verschiedenen Philosophien ebenso präsent wie die Buddhisten.

Die Hebräer hatten auch einen kleinen Altar und daneben war für unsere muslimischen Freunde ein kleiner Gebetsteppich bereitgestellt worden.

Auch die Heiligen Drei Könige waren, sogar nach dem 6:Januar, auf dem Altar neben das schlichte Kreuz der Evangelischer Kirche anwesend.

Anscheinend fühlten sie sich mächtig wohl in der Mitte all der anderen Glaubensrichtungen und verschiedenen menschlichen Interpretierungen der Allmächtigen, denn sie machten keinem Anstallte, noch nicht einmal ende Januar, von dannen zu gehen.

In der Tat, alle Weltreligionen sind bei uns im Seemannsheim von unserem Seemannspastor auf gerade 15qm friedlich miteinander in unsere kleine Kapelle vereint worden, und das ist gut so.

Dort, wo auf kleinem Raum so viel Wissen und Glaube Platz finden kann, kann auch die gesamte Menschheit bei uns in der kleinen Kapelle ihren Platz finden.

Nicht nur die gesamte heutige Menschheit kann dort Platz finden, sonder auch die vergangenen und die zukünftigen Menschheiten könnten dort ein sicheres Refugium entdecken.

Es war und es ist immer noch Platz genug  für viele andere Menschheiten vorhanden und das ist gut so.

Man braucht es nur zu wollen, an mehr bedarf es nicht, es bedarf nur am guten Willen, mehr nicht.

Hallo Freunde hier bin ich auch zu finden:

www. francoparpaiola-gladio.blogspot.com/

17.2.08 15:19


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